Beim Anpassen deines Lebenslaufs kommt es darauf an, die richtigen Schwerpunkte zu setzen. In einer Stellenbeschreibung stehen oft viele Fähigkeiten und Qualifikationen. Doch nicht alle sind gleich wichtig, und manche werden als Alternativen genannt, nicht als zusätzliche Anforderungen. Unser neuestes Matcher-Update macht diese Unterschiede deutlicher. So kannst du besser einschätzen, wie deine Erfahrung zu der Stelle passt.
Wir haben Keyword-Prioritäten eingeführt, den Umgang mit alternativen Qualifikationen verbessert und die Berechnung der Match-Rate überarbeitet. Außerdem unterstützt Matcher jetzt 11 weitere Sprachen. Auch die KI-Tools orientieren sich beim Anpassen deines Lebenslaufs an diesen Prioritäten und helfen dir so, die Hinweise aus Matcher direkt umzusetzen.
Die wichtigsten Keywords im Blick
Matcher weist Keywords jetzt eine niedrige, mittlere oder hohe Priorität zu. So erkennst du leichter, welche Begriffe besonders wichtig sind und welche eine geringere Rolle spielen.
Die Prioritäten werden in der Keywords-Ansicht angezeigt. So kannst du leichter entscheiden, worauf du dich beim Anpassen deines Lebenslaufs konzentrieren solltest.
Eine aussagekräftigere Match-Rate
Wir haben die Berechnung der Match-Rate grundlegend überarbeitet. Sie berücksichtigt jetzt sowohl die Priorität als auch die Art eines Keywords genauer. Keywords mit hoher und mittlerer Priorität fallen stärker ins Gewicht, während Begriffe mit niedriger Priorität nur begrenzt zum Gesamtergebnis beitragen.
Dadurch kann deine Match-Rate höher oder niedriger ausfallen als bisher – auch wenn dein Lebenslauf und die Stellenbeschreibung unverändert bleiben. Es geht nicht darum, dir einfach einen höheren Wert anzuzeigen, sondern genauer abzubilden, wie gut dein Lebenslauf die wichtigsten Anforderungen der Stelle abdeckt.
Alternative Anforderungen besser berücksichtigen
Eine Stellenbeschreibung kann mehrere passende Qualifikationen nennen, ohne sie alle vorauszusetzen. Matcher erkennt jetzt solche Gruppen von Alternativen und prüft, wie viele der genannten Qualifikationen tatsächlich erforderlich sind.
Wenn eine Stellenbeschreibung beispielsweise acht Sprachen nennt, aber Kenntnisse in nur einer davon verlangt, genügt es, im Lebenslauf Kenntnisse in einer dieser Sprachen anzugeben. Die übrigen Alternativen werden in der Jobanforderungen-Ansicht als ignoriert markiert, statt als fehlend gewertet zu werden. Verlangt der Arbeitgeber zwei oder mehr Qualifikationen aus einer Liste, prüft Matcher, ob genügend dieser Qualifikationen in deinem Lebenslauf enthalten sind.
Die Analyse berücksichtigt damit besser, dass es verschiedene Wege geben kann, eine Anforderung zu erfüllen – statt jede genannte Option als zwingend notwendig zu behandeln.
Passendere Begriffe für deine Fähigkeiten
Matcher leitet aus Formulierungen in der Stellenbeschreibung jetzt passendere Begriffe für den Bereich "Fähigkeiten" ab. So kann zum Beispiel aus "Prioritäten" die Bezeichnung "Priorisierung" werden und aus "gemeinsam an Aufgaben arbeiten" "Teamarbeit".
Diese klareren Bezeichnungen erscheinen in der Keywords-Ansicht und in den Inhaltsvorschlägen. Beim Matching werden sie außerdem als Synonyme berücksichtigt. So erkennt Matcher unterschiedliche Formulierungen für dieselbe Fähigkeit besser und liefert dir zugleich Begriffe, die du sinnvoll in deinem Lebenslauf verwenden kannst.
Matcher und Inhaltsvorschläge in 11 weiteren Sprachen
Matcher unterstützt jetzt auch Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Polnisch, Niederländisch, Rumänisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch und Schwedisch in vollem Umfang.
Auch die Inhaltsvorschläge sind in allen 11 neuen Sprachen verfügbar. Damit kannst du in noch mehr Sprachen sowohl stellenbezogene Analysen als auch passende Inhaltsideen für deinen Lebenslauf nutzen.
KI-Tools mit denselben Prioritäten
Beim Optimieren deines Lebenslaufs berücksichtigen die KI-Tools jetzt Keywords mit hoher und mittlerer Priorität stärker. Auch Gruppen alternativer Anforderungen werden einbezogen. So liegt der Fokus auf den relevanten Anforderungen, ohne dass jede aufgeführte Alternative in deinem Lebenslauf enthalten sein muss.
Auch im Bereich "Fähigkeiten" haben wir die KI-Tools verbessert. Wenn du keine Kenntnisstufen angibst, fügt die KI auch keine hinzu. Verwendest du Kenntnisstufen nur für Hard Skills, bleiben neu ergänzte Soft Skills ohne Einstufung. Gibst du sowohl bei Hard Skills als auch bei Soft Skills Kenntnisstufen an, erhalten auch neu hinzugefügte Fähigkeiten eine Einstufung.
Lange Listen von Fähigkeiten, die noch nicht gruppiert sind, können jetzt automatisch in Kategorien für Hard Skills und Soft Skills aufgeteilt werden. Das macht den Bereich "Fähigkeiten" übersichtlicher.
Außerdem haben wir das KI-Modell aktualisiert, das in den KI-Tools für Lebensläufe und Anschreiben zum Einsatz kommt. Dein Lebenslauf wird gezielter auf die Prioritäten der Stelle abgestimmt, während sich die Darstellung deiner Fähigkeiten weiterhin nach deinen Vorlieben richtet.
Mehr Orientierung für deine nächste Bewerbung
Damit die Verbesserungen auch für die aktuell zugeordnete Stellenbeschreibung greifen, öffne sie im Matcher zur Bearbeitung und starte die Analyse erneut. So kann Matcher Gruppen alternativer Anforderungen erkennen und den Keywords Prioritäten zuweisen.
Teste den verbesserten Matcher bei deiner nächsten Bewerbung. Und wie immer freuen wir uns über dein Feedback – lass uns wissen, welche Erfahrungen du damit machst.





